traffic

Video mit Sound auf Porzellan
2018
 
Großstadtlärm, Stadtverkehr. Tag und Nacht rauscht der Verkehr.
Wir können ihm nicht entrinnen, der Lärm dringt ins Unterbewusstsein, der Feinstaub in die Lunge. Aber nicht nur unmittelbar auf der Straße sind wir ihm ausgesetzt, auch in unseren Häusern können wir ihn nicht aussperren, bleibt das Dauerrauschen spürbar.

Christiane Toewe hat in der chinesischen 1,9-Millionen Einwohner Stadt Jingdezhen in China den Straßenverkehr aufgezeichnet und projiziert das Video auf eine Porzellaninstallation. Das Moment der Bewegung wird durch das Medium Video lebendig. Diese
„Hochhäuser“ einer modernen Metropole haben einen besonderen ästhetischen Reiz. Die Porzellanquader mit ihrer millimeterdünnen Haut scheinen sich unter dem dauernden Verkehrsstrom zu biegen, sie werden mitgerissen von der unablässigen Hektik des Verkehrs.

Sleepy skyscrapers at night.
traffic pur
traffic- video still
traffic- video still
traffic- video still
traffic- video still
traffic- video still
traffic- video still
traffic- video still
traffic- video still

mare nostrum

Rauminstallation - Das modellierte Licht
bewegt sich wellenartig in Blautönen.

2015, Tagebuchblätter (aus Porzellan)
Bodeninstallation mit LED Licht
2.05 x 1.53 x 0,4 m, Porzellan, Holz, Plexiglas, LED-Technik, 

Tagebuchblätter aus Porzellan

Tagebuchblätter aus Porzellan
Tagebuchblätter aus Porzellan

Tagebuchblätter aus Porzellan „schwimmen“ auf dem Meeer.
 Fragmente persischer Schrift deuten auf die Herkunft des Schreibers hin.
Die Tragödie offenbart sich im Titel: „mare nostrum“.


In diesem fiktiven Tagebuch steht die Geschichte eines jungen Mannes der über „unser Meer“ 
(=Mare nostrum= Mittelmeer) Europa erreichen möchte. Sein Blick zurück in die Heimat, Gedanken 
an die Zukunft und vor allem Hoffnung auf Leben. 
Doch dann entsteht Unruhe im Boot. Es ist Nacht, der Motor stottert, Kinder weinen, Wasser dringt ein ...
Die letzten Seiten des Tagebuchs sind leer.

homeland

Ausstellung 2016, Himmel | Hölle, Galerie HOP, Bamberg
„mare nostrum“
Ausstellung 2016, TRIO, Pinzenbergkeller, Schwabach
„mare nostrum“
Ausstellung 2015, Din A4, Stadtgalerie Villa Dessauer, Bamberg
„mare nostrum“

Was bedeutet Heimat für einen der Auszog das Glück zu suchen? Wie stellt er sich das neue Zuhause vor. Was verlässt er, was bekommt er, wo ist er jetzt?

In Christiane Toewe's Tagebuch sind die Wörter buchstäblich in Stein gemeißelt. Persische Schriftzeichen in Porzellan, bei 1340° C für immer fixiert, lassen uns in die Gedankenwelt eines jungen Mannes blicken.

Unser Mittelmeer

Blick über unser Meer...
Blick über unser Meer...

lat.: Mare Nostrum „unser Meer“ war die römische Bezeichnung des Mittelmeeres und: Mare Nostrum war ein Jahr lang eine Operation der italienischen Marine und Küstenwache zur Seenotrettung von Flüchtlingen aus meist afrikanischen Ländern, die versuchen, über das Mittelmeer Italien zu erreichen. Gleichzeitig sollten die Schleuser im Hintergrund aufgegriffen werden. Über 80 000 Flüchtlinge erreichten die italienische Küste.  Die Operation Mare Nostrum endete am 31. Oktober 2014.

Friedensnobelpreis für die EU

Persische Schriftzeichen
Persische Schriftzeichen

Heribert Prantl schrieb in einem Kommentar der Süddeutschen Zeitung: vom 29. August 2014:
„Es ist beschämend, dass die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete EU nicht einmal gewillt ist, die Kosten für das grandiose italienische Rettungsprogramm Mare Nostrum zu übernehmen. (…) Europas Politiker waschen sich ihre Hände in Unschuld – in dem Wasser, in dem die Flüchtlinge ertrinken.“
Am 1. November 2014 begann die Operation Triton unter Führung der EU-Grenzagentur Frontex. Triton sollte Mare Nostrum weder übernehmen noch ganz oder teilweise ersetzen. Primäre Aufgabe der Operation Triton ist nicht die Seenotrettung, sondern die Sicherung der EU-Außengrenze vor illegaler Einwanderung.



Vor diesem Hintergrund entstand die Rauminstallation „mare nostrum“.

Danke!

Einen ganz, ganz großen Dank für grandiose Unterstützung durch SENSAVO, Benjamin Piltz, Peter Braun†, VIAVAI, Ute Heimüller und Mitra Sharifi.

Period Play

"period play" in der Installation "Brüche"

"period play"
ein Stück in 16 Akten

Video 9‘18‘‘

Musik Axel F. Singer

Period Play ist in die Rauminstallation "BRÜCHE" integriert. Handelt es sich ja auch um ein Spiel. Ein immer wiederkehrendes Spiel.
Fliegend, Füße vorraus,  kommt der kunstinteressierte Museumsbesucher den „gebrochenen“ Videobildern entgegen.
 Bevor es zum Zusammenstoß kommt entfernt er sich wieder um das Spiel von Neuem zu beginnen.
Hier verdoppelt sich das gesehene und greift alle Sinne an, die von der Soundgestaltung durch Axel Frank Singer noch vertieft wird.

Weitere Informationen unter Rauminstallationen.

Intermezzo

Intermezzo. 1998 mit S. Krebs
Sex sells.
Interviews 1998 mit S. Krebs
my own.
1999
period play.
2001
Wo bleibt das Schöne?
Interviews 2007

Video als Ausdrucksmittel in der Bildenden Kunst ist prädestiniert für die Grundhaltung Christiane Toewes:  Licht, Leichtigkeit und Bewegung. In ihren Arbeitsfeldern Objektkunst und Fotografie kann sie die Bewegung fixieren. Im Video wird dieser Aspekt lebendig.

"Wo bleibt das Schöne" 2007

Christiane Toewe im Interview des Bayerischen Fernsehens zu ihren Interviews.

Zum 60. Geburtstag des Berufsverband Bildender Künstler*innen Oberfrankens machte sich Christiane Toewe auf den Weg und stellte eben diese Frage: "Wo bleibt das Schöne" ihren Kollegen und Kolleginnen. 20 Antworten hat sie im Video festgehalten. Die Antworten waren bunt und vielfältig. Schön differenziert. So wie Künstler*innen eben sind ;)

Ihr Logbuch anlässlich der Wanderung durch Oberfranken lesen Sie hier: Logbuch

Video stills
from
Period Play

Atelier für Studioporzellan

Christiane Toewe
Hainstraße 57
96047 Bamberg

Telefon + 49 (0)951 299 866 1
mobil +49 (0)179 6833067

eMail senden

Toewe Studioporzellan

Öffnungszeiten

Kommen Sie spontan vorbei.
Meistens bin ich im Atelier oder Büro,
Klingeln Sie einfach.

Und/oder gerne auch nach
Terminvereinbarung
:
Telefon +49 (0)951 299 866 1
Mobil +49 (0)179 68 330 67
Terminvereinbarung per eMail